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gelesen :: Carol oder Salz und sein Preis

carol

Das erste mal hörte ich von Carol, als zwei Freundinnen unseres Mütterkreises kurz von dem Film erzählten. Ich schaute mir daraufhin den Trailer an und wollte den Film gern sehen, der aber leider in keinem nahegelegenen Kino lief. An meinem Würzburg-Wochenende hatte ich viel Zeit für Buchladenschlenderei. Dort entdeckte ich, ohne gezielt danach zu suchen, das Buch nach dem der Film gedreht wurde und kaufte es mir.

Carol oder Salz und sein Preis, Patricia Highsmith*

Die neunzehnjährige Therese, die gern als Bühnenbildnerin arbeiten möchte, verliebt sich in Carol, einer verheirateten, gesellschaftlich gut gestellten Frau und Mutter einer Tochter. Die Frauen beginnen sich zu treffen und es bahnt sich eine interessante Art der Freundschaft und Beziehung an. Auf einer gemeinsamen Reise können sie ihre Gefühle füreinander erstmals offen zulassen, jedoch wird das gemeinsame Glück sogleich wieder auf eine harte Probe gestellt.

Das Buch ist sehr poetisch und tiefsinnig geschrieben. Am Ende des Buches gibt es noch ergänzende Erläuterungen aus den Tagebüchern und der Biografie von Patricia Highsmith, die ich sehr gern gelesen habe und die sehr deutlich den autobiografischen Zusammenhang zeigen. Ein gut zu lesendes und sehr berührendes Buch.

Ich glaube, Freundschaften sind das Ergebnis bestimmter Bedürfnisse, die bei den Betroffenen völlig verborgen sein können, vielleicht nie entdeckt werden.

…und diese Nacht war eine weitere Zeitinsel, in Herz oder Gedächtnis wohlverwahrt, unantastbar und vollkommen.

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