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Mir war nach leichter Lektüre für zwischendrin. Nicht viel Nachdenken, einfach Lesen und im Buch verschwinden. In meiner Twitter-Timeline wurde von mehreren Seiten Crossfire empfohlen. Also schmökerte ich mich da mal rein. Nun hänge ich bei Band 3, Anfang 8.Kapitel. Ich lese die Bücher als eBook auf dem iPad. Abends im Bett.

Crossfire, Versuchung, Sylvia Day
Crossfire, Offenbahrung, Sylvia Day
Crossfire, Die Erfüllung, Sylvia Day

Crossfire ist ein erotischer Roman. Im ersten Band konnte ich noch nicht glauben, daß es tatsächlich noch eine andere Handlung gibt ausser, daß die beiden miteinander Schlafen. Was sich die ersten beiden Male noch nett las, wurde aufgrund der Häufigkeit schnell langweilig und ich überblätterte die Szenen, um weiterlesen zu können. Der Roman ist ähnlich aufgebaut, wie alle dieser Art, die ich aus diesem Sektor bisher gelesen habe: sie sind jung, schön, reich und ausdauernd. Ich glaube, das muss so. Um deutlich zu machen, daß es ein Märchen ist. Ein Roman. Mit dem echten Leben nicht zu verwechseln. Nicht, daß man sich ausversehen Illusionen macht oder so.

Egal. Eva fängt in einer neuen Stadt einen neuen Job an und begegnet gleich am ersten Tag Gideon, Mr Dunkel und Gefährlich, dessen Bann sie erliegt. Und damit beginnt das alles. Gideon ist stinkreich, unwiderstehlich und überhaupt toll. Aber er ist auch geheimnissvoll, besitzergreifend und hat eine dunkle Vergangenheit. Auch Eva trägt ihre Vergangenheit auf ihren Schultern. Und da die beiden kaum miteinander sprechen und ihre Konflikte eher durch Liebesspiel lösen, kommt es zu allerlei Mißverständnissen, in denen Besitz und Eifersucht eine große Rolle spielen. Im Laufe der drei Bände erkennt man dann aber doch eine Story. Die Bettgeschichten werden etwas weniger, die Beziehung interessanter.

Es ist keine besonders intellektuelle Lektüre. Man kann das Buch auch mal ne Weile weglegen ohne gleich den Faden zu verlieren. Genau dafür mag ich so seichte Kost. Und trotzdem ist es spannend genug, weiterzulesen. Wen also Vulgärsprache und konkret beschriebene Liebesszenen, gleichgeschlechtliche Liebe und das bunte, intrigante Leben der Reichen und Schönen nicht stört, der sollte das Buch ruhig auch lesen.

6 Kommentare

  • Julia

    Manchmal muss es einfach was Leichtes zu Entspannung und zum Durchschnaufen sein.
    Und das tut gut vor dem Einschlafen sich einfach wegzulesen. Das tue ich auch fast jeden Abend. Manchmal lese ich bis zu drei Bücher gleichzeitig, je nach dem zu was mit zu Mute ist :-)
    LG Julia

  • frau siebensachen

    danke für die rezension, brauch ich also nicht zu lesen ;-).

    seicht mag ich schon auch gern, grad abends im bett, wenn der kopf schon so müde ist.
    ich les grade „tintenherz“ von kornelia funke. ein jugendbuch eigentlich, doch interessant genug für abends. außerdem knn ich so der großen tochter empfehlungen geben oder schnupper rein in das, was sie grad liest.

  • Ines

    Hallo, auch ich habe in letzter Zeit eher „Jugendromane“ gelesen! Leicht zu lesen und auch schon mal vorgeschnuppert was den Mädels später so gefallen könnte! Sehr schön fand ich „Rubinrot“ (alle 3 Teile) und auch die „Tribute von Panem“ (das ist natürlich etwas „hart“ im Vergleich, aber beide Buchreihen sind sehr gut zu lesen und auch schwer aus der Hand zu legen!) Kürzlich habe ich die Verfilmung von der „Müttermafia“ gesehen, was sehr schlecht verfilmt war, aber die Bücher sind super! Schön leicht, also auch was für abends!
    Grüße

  • Sarah

    Crossfire erinnert mich sehr an Shades of Grey – zumindest, was man darüber so lesen kann. Ich habe beide Bücher allerdings nicht gelesen.

    Ich lese auch gern Jugendbücher zum Abschalten. Gerade etwas aus England über Zeitreise. :-)

  • Andrea

    Geht mir auch so, dass ich gern mal mit leichter Lektüre abschalte, am liebsten Jugendbücher (da gibt es mittlerweile viele, die wirklich gut sind), Chick-Lit (hier gilt auch: Wer sucht, der findet nette Sachen, z. B. Alexandra Potter, Kerstin Gier), Krimis (eher die lustigen, also Jörg Maurer, Rita Falk usw.). Solange das nicht die einzigen Bücher sind, die ich lese, geht’s mir damit gut.

    „Crossfire“ habe ich auch gelesen, zwei-drei Bücher der Reihe, vorher noch „Shades of Grey“, weil ich mal wissen wollte, warum das alle … usw., wie das eben so ist. „Crossfire“ fand ich einfach nur stinklangweilig und lahm, dagegen war ja sogar „Shades of Grey“ originell, was man ansonsten von diesem Erotik-Schinken wirklich nicht sagen kann. Aber das ist dann wohl Geschmackssache. :) Und wo war in „Crossfire“ eigentlich gleichgeschlechtliche Liebe? Wahrscheinlich hab ich da beim Lesen grad geschlafen. ;)

  • Kingi

    Ich dachte mir auch gerade, dass mich das irgendwie an Shades of Grey erinnert. Da habe ich dann auch die Sexszenen irgendwann nur noch weitergeblättert, weil es irgendwann zu langweilig wurde und ich eben mehr an der Geschichte bzw. der Beziehung interessiert war. Hat sich auch an sich sehr leicht gelesen. Ich denke solche Romane sind immer gleich aufgebaut und erinnern mich an diese „Historienromane“ aus dem Supermarkt, die ich als Teenie immer gelesen habe. Nur in einem moderen Umfeld eben…
    Aber für ne leichte Lektüre ist sowas immer gut… :)

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