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gelesen :: Dein Yoga, dein Leben

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Auf das Buch Dein Yoga, dein Leben* von Tara Stiles war ich total neugierig. Das Cover wirkt auf mich einladend und frisch, das setzt sich durch die gesamte Buchgestaltung hindurch fort Sowas mag ich ja. Der Text liest sich leicht, Tara erzählt von ihren eigenen Erfahrungen und muntert dazu auf, auf sich selbst statt auf Ratgeber und Experten zu hören. Der einzige Ratgeber ist dein Körper. Tara erzählt ihre eigene Geschichte von Leistungsdruck, Grenzüberschreitungen, Magersucht und wie sie wieder zu sich selbst fand. Sie gibt Tipps, wie du wieder in Einklang mit deinem Körper, dir selbst, sein und seine Signale spüren kannst. Der Einleitungsteil ist sehr ausführlich, sodass wirklich jeder Lesetyp angesprochen wird. Es gibt Listen, Wiederholungen (wie sie mir schon in vielen amerikanischen Büchern dieser Art begegnet sind. Als müsste man wirklich ganz dringend unbedingt an die Hand genommen werden) und ausführliche Erzählungen.

Die wichtigste Botschaft des Buches: Du machst dir deine eigenen Regeln.

Das Buch enthält zusätzlich zum Erklärteil noch Elemente aus Yoga, Meditation und Ernährung. Tipps, Übungen und Rezepte. Alles kann, nichts muss. Als Vorschlag gibt es hinten im Buch ein Sieben-Tage-Schnellstart-Programm und einen Dreißig-Tage-Tranformationsplan. Je nachdem, was man sich selbst auf die Fahne geschrieben hat, woran man arbeiten möchte (Ernährung, Selbstliebe, Gewicht, Körpergefühl) kann man sich die Pläne anpassen oder ganz neu schreiben.

Ich mag die Frische und das Undogmatische des Buches. Auch die Rezepte sprechen mich an, das ein oder andere werde ich sicher mal ausprobieren. Sehr gern mochte ich auch ganz zu Beginn eine schöne Übung: Halte im Laufe des Tages immer mal inne und spüre, wie es dir geht. Wie geht es dir um 8:00 morgens? Wie fühlst du dich? Wie würdest du dich gern fühlen? Und um 14:00? Wie geht es dir? Wie würdest du dich fühlen? Etc. Ich finde das eine sehr schöne Aufgabe, um einen kleinen Überblick zum Ist-Zustand zu bekommen und vielleicht eine Ahnung, wohin der Weg gehen soll. Dann kannst du dir besser ein Ziel formulieren. Ja, auch Tara schlägt vor, sich ein Ziel zu setzen und zu überlegen, wie du dort hinkommen kannst. Das kann anfangs etwas ganz kleines sein, Gewohnheiten ändern, achtsamer sein, spüren, was genau du brauchst.

Das Buch ist keins, um tiefer in das Thema Yoga einzusteigen, aber ein guter Impuls, um wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.

Ich habe das Buch noch nicht ganz fertig gelesen, lasse es aber auf jeden Fall auf meinem Lesestapel liegen.

Dein Yoga, dein Leben: Übungen, Meditationen, Rezepte*, Knaur mensana, 19,99 Euro (17,99 Euro Kindle Edition)

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