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gelesen :: Vegane Hausmannskost

Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme. Mit Essen verbinden wir viel mehr als den Körper mit Nährstoffen versorgen. An unsere Mahlzeiten sind Kindheitserinnerungen verknüft, Ernährung ist politisch, Auseinandersetzung mit uns Selbst und unserer Umwelt. Wie fühle ich mich beim und nach dem Essen, was machen bestimmte Lebensmittel mit mir? Ich zeige Liebe und Wertschätzung, wenn ich für andere Essen zubereite. Das Thema ist vielschichtig. Silke hat gerade einen Artikel drüber veröffentlicht, über Speisen, die angeboten & abgelehnt werden – keine Seltenheit bei unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten.

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Mir geht es heute um die Kindheitserinnerungen. Um Hausmannskost, wie wir sie bei Oma und Muttern gegessen haben. Die in uns ein tiefes Wohlgefühl hervorrufen, daß bis ins Erwachsenenalter anhält. Gerichte, die ich mit meiner Kindheit eng verknüpfe sind: Quark und Kartoffeln mit brauner Butter, Hefeklösse, Kaninchenbraten mit Kartoffeln und Rotkraut, Löffelklösse in Hühnerbrühe.

Das meiste davon esse ich heute nicht mehr, weil ich kein Fleisch, keine Eier und keine Milchprodukte mehr esse. Aber ich rieche die Gerichte noch total gern. Um der Sehnsucht nach Hausmannskost trotz veränderter Ernährungsgewohnheiten nachzukommen, hat Daniela Friedl in ihrem Buch Vegane Hausmannskost eine Auswahl von herzhaften und süssen gerichten, vorwiegend aus der österreichischen Ecke, zusammengestellt. Es gibt im Buch Aufstriche, Suppen, deftige Kartoffel- und Krautgerichte und natürlich Süßes (Mozartkugeln!). Das ganze wird ergänzt durch Wissenswertes zur Geschichte und Herkunft einzelner Rezepte. Wir haben aus dem Buch den Kartoffelsalat für unsere Wiesnbrotzeit probiert. Der Mann hat ausserdem schon viele kleine Einmerker zum Nachkochen ins Buch gelegt. Gerade, wenn die vegane Ernährung noch recht neu für dich ist, ist das Buch eine schöne Inspiration für Gerichte, die nicht so experimentell und vom gewohnten Geschmack abweichend sind.

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Vegane Hausmannskost, Daniela Friedl, Freya*

Weitere Bücher aus dem gleichen Verlag, die ich bereits vorgestellt habe:

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2 Kommentare

  • Kassandra

    Oh,das finde ich aber sehr spannend…
    Ich versuche zwar möglichst vegan zu essen und zu kochen (auch für meine Männer),ich koche aber gerne mit richtigen Zutaten.
    Dieser ganze nachgebaute Fleisch-,Ei- und Sonstwasersatz liegt mir so gar nicht.
    Und grade bei solchen Sachen überlegt man halt immer: Wie kriege ich den Geschmack so hin,wie Oma oder Mama das immer gemacht hat,aber eben ohne Tier.
    Mein Mann und ich lieben zwar indisches und asiatisches Essen,aber mein Sohn steht da überhaupt nicht drauf.
    Die Hauptmahlzeiten sind mittlerweile ein täglicher Eiertanz…

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