getestet :: Ergobag

getestet :: Ergobag

Die Tochter ist ein Beuteltier. Wenn sie morgens zur Schule aufbricht, dann kann sie sich nie entscheiden, was sie alles mitnehmen möchte und brauchen könnte. Hier ein Notizbüchlein, da Stifte, dort Bastelkram, da ihre Schulsachen, da ein begonnenes Nähprojekt, vielleicht auch noch bisschen Mädchenkram wie Schminksachen. Man weiss ja nie. Schulbücher muss sie keine mit sich herumtragen, die bleiben allesamt in der Schule, Hausaufgaben in dem Sinne hat sie selten auf (nur wenn sie was in der Schule nicht schafft oder Nachholbedarf besteht). Zurück zu den Beuteln. ich vergass Brotzeit und Montags noch Sportsachen. Das passt natürlich nicht alles in ihren Rucksack. Und überhaupt, Rucksäcke sind uncool. Sie probierte also alle möglichen Varianten. Umhängetasche, (mehrere) manomama-Beutel, sogar eine Reisetasche. Aber nix funktionierte wirklich gut. Zuviel Gegruschel, kein durchdachtes System. Ein Jammer.
Ich nahm mich ihrer an und fragte mal online so in die Runde, was denn die Kinder für Schultaschen nutzen. Da wurde ganz oft Ergobag erwähnt. Zwar ein Rucksack, aber im Prinzip genau das, was die Tochter braucht. Viele verschiedene Fächer zum Organisieren und Strukturieren, Platz und gut sieht er auch aus. Ich recherchierte ein wenig und fragte sie, ob das was für sie wäre. Ja, warum nicht.

ergobag_satch2

ergobag_satch1

Also haben wir den Ergobag Satch getestet.
Der Rucksack wächst mit. Man kann, wie bei einem Trekking-Rucksack, die Gurte und Träger einstellen auf die Körpergröße. Das Material besteht aus recycelten PET-Flaschen. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und Designs. Die Tochter ist soweit zufrieden damit (dh es kam noch keine Kritik). Die vielen Fächer und Unterteilungen sind optimal für sie. Jetzt muss sie noch ein bisschen das Gruschelvolumen optimieren. Aber ich erinnere mich, daß das für mich auch ein Lernprozess war. Nicht während meiner Schulzeit, aber während meiner später folgenden Reisen. Da hab ich immer zu viel Zeug dabei gehabt, weil ich nie wusste, worauf ich Lust haben würde, sollte sich mal ein Zeitfenster für Langeweile ergeben (Strickzeug? Buch? Malsachen?… immer diese Entschedungen). Den kleinsten Teil meine Gepäcks haben immer Klamotten ausgemacht. Aber ich schweife ab.

ergobag_satch3

Sollte also bei dir die Frage nach einem Schulrucksack noch offen stehen, empfehle ich Ergobag. Super durchdachtes Konzept. Überzeugt mich. Es gibt ihn übrigens schon fürs Kindergartenalter, eine Kollektion für Grundschule und ab 4. Klasse. Ausserdem noch einiges Zubehör wie Mäppchen und Zeugs.

Vielen Dank an meine Twitter-Timeline für die Empfehlung und an Ergobag für den Testrucksack!

5 Gedanken zu „getestet :: Ergobag

  1. sehr cool, dass er dir jetzt doch gefällt. ich finde die dinger auch klasse. fast schade, dass von meinen kindern noch keins im richtigen alter dafür ist :)

  2. Vielen Dank für diese Empfehlung!
    Was du beschreibst, da finde ich mich SO wieder. Kaum Klamotten dabei aber Sachen zum Häkeln, Stricken, Zeichnen, Malen (auch verschiedene Techniken xD)…hier und da noch ein Buch und vielleicht habe ich gerade DANN Lust auf dieses Buch, also das auch noch…

    Jedenfalls werde ich in meinem Umfeld im Auge behalten, wer einen neuen Rucksack braucht (ich bin leider erst einmal ausstaffiert) und diesen dann empfehlen. Recycelt ist immer besser als alles andere^^
    Herzlichst,
    Atessa

  3. Wir haben auch direkt zwei Varianten davon.

    Die große Tochter (1. Klasse) hat den Ergobag und der Sohn (5. Klasse) den Satch.
    Wir sind auch zufrieden und würden beide Varianten weiter empfehlen.

    Noch wissen wir nicht wann die kleine Tochter zur Schule kommt (entweder 2014 oder 2015).
    Sie ist eher schmal und zierlich, vielleicht muss da ein extra kleines Modell sein- zumindest, wenn es dieses Jahr soweit ist.

    Unser Sohn schleppt auch viel durch die Gegend (ink. Schulbücher) und da fanden wir das echte Rucksacksystem sehr sinnvoll. Oft kontrolliere ich den Inhalt, aber irgendwann sollte es auch alleine klappen;)
    LG
    kathrin

  4. interessant zu lesen. da ich das füchslein immer noch trage, gehe ich davon aus, dass es, wenn es nach mir kommt, auch ein tragemensch wird — insofern doppelt brauchbar, die information :) danke.

  5. ich finde den auch prima, allein schon vom material.
    die mittlere tochter hat ihn jetzt seit juni und ist hoch zufrieden, obwohl sie eigentlich noch ein bißchen zu klein gewachsen dafür ist (blödes zwischenalter mit 9, die kleinen ranzen sind zu klein, die größeren noch bißchen zu groß). ich selbst find den beckengurt ein bißchen raumgreifend, wenn das ding hier so im kleinen flur steht, und er würd mich beim nutzen stören. aber ansonsten ist er ein tolles ding!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.