Faserverrückter Jahresrückblick 2017 und Stashsichten 2018

Faserverrückter Jahresrückblick 2017 und Stashsichten 2018

Fast schon traditionell sichte ich zu Beginn eines Jahres meines Wollstash. Ich kippe meine 2 x 35 l Useful Boxes* aus und wiege die Wolle. Im vergangenen Jahr habe ich viel verstrickt, aber auch Wolle an meine Mutti weitergegeben. Die Kinder haben gestrickt, gewebt, gehäkelt und Schnüre mit den Fingern gemacht. In der Vorweihnachtszeit, das fand ich besonders gemütlich, sassen die Kinder nebst Nachbarsjungen hier im Wohnzimmer und haben Weihnachtsgeschenke gestrickt. Es sind kleine gestrickte Bären entstanden.

So hat sich mein Stash von ca 10200 g Startgewicht 2017 auf ca 7840 g Startgewicht 2018 reduziert, angefangene Strickerein mitgerechnet. Davon sind 2160 g im Laufe des vergangenen Jahres neu hinzugekommen.

Der faserverrückte Jahresrückblick 2017

Doch wie war es so, mein Strick- und Craftingjahr? Das fragt jedes Jahr Distel im faserverrückten Jahresrückblick.

1. Dein Craftingjahr 2017 – wie wars?

Erzähle von deinen Projekten – am besten 1-2 bemerkenswerte herauspicken.
Was hast du Neues gelernt oder ausprobiert in diesem Jahr?
Für wen hast du dieses Jahr gestrickt/gehäkelt/gewebt…
Lieblingsdesigner_in 2017?
Was war für dich in Sachen Events und Treffen los dieses Jahr?
Was sind deine Crafting-Pläne für 2018?

Ich habe in diesem Jahr viele Socken gestrickt. Das sind schöne Nebenbeiprojekte. Meistens sitzten wir im Mütterkreis beeineinander und stricken während wir reden. Ausserdem sind einige Mützen, ein Pullover und ein Tuch entstanden. Die meisten Sachen habe ich verschenkt, den Pullover und eine Mütze habe ich gezielt für mich gestrickt.

Meine Crafting Pläne für 2018. Hm, ich bin da ja eher Impulsstrickerin. Momentan werkel ich an einem paar Regenbogen-Socken aus Wollresten. Ausserdem ist noch ein Lace-Tuch auf den Nadeln, was aber langsam voran geht, weil ich da so viel Konzentration brauche, dass ich es nicht einfach nebenher stricken kann. Ich habe Lust, noch ein paar Hottinger Zwerge zu stricken und einen Pullover oder eine Strickjacke aus der Wolle, die ich im Februar letzten Jahres beim Frauenkreativwochenende geschenkt bekam.

Das Frauenkreativwochenende war ein schöner Community-Event, der tief ins Herz ging. Ausserdem unsere Kreativ- und Klangauszeit im Mai, die monatlichen Mütterkreistreffen und Kalligrafie-Kurse. Das waren meine Gemeinschafts-Highlights.

Unwollig mache ich beim Lifebook 2018* mit und habe den ein oder anderen Kalligrafie-Kurs im Auge. Ich möchte gern wieder mehr zeichnen. Das Buch Art before Breakfast* hat mich da sehr inspiriert. Ich freue mich auf die Kreativ- und Klangauszeit in diesem Jahr und liebäugle mit dem Frauenkreativwochenende im Felshaus. Ausserdem werde ich Psalmen schreiben und habe Spaß am Bible-Art-Journaling gefunden.

2. State of the Stash

Mehr oder weniger? Und wie kam es?
Lieblingsgarne und Neuerwerbungen 2017?
Wie gehts 2018 weiter?

Wie oben schon geschrieben ist es dieses Jahr deutlich weniger zum Start. Neuzugänge sind vorallem Norogarne. Ich weiss noch gar nicht, was ich daraus stricken werde. Ich möchte mal gezielt nach einem Pullover aus dickem Garn suchen. Im Kontrast dazu möchte ich den angefangenen Lace-Schal beenden.

3. Bunt Gemischtes

3 schöne Dinge 2017

3 nicht so schöne Dinge 2017

Buch des Jahres?

Wenn ich mich für eins entscheiden muss, dann Koriandergrün und Safranrot

Film/Serie des Jahres?

Davon ausgehend, dass ich weder Serien und kaum Filme schaue/geschaut habe, erwähne ich hier „Auf Augenhöhe“. Der Film hat mir wirklich gut gefallen. Ausserdem spielt da ein Bekannter von uns mit, ein nettes i-Tüpfelchen.

Musik/Song/Album des Jahres?

Mein ‚Song‘ des Jahres ist Ajai Alai. Eine Meditation, die wir beim Dharmatraining gechanted haben, die sich tief in meinem Herzen verbunden hat. Ausserdem ist das auch das Einschlafmantra des Sternguckers. Diese schöne Version habe ich in diesem Jahr entdeckt (sie ist anders als die, die ich chante).

Wie hat es – falls vorhanden – mit dem Motto für 2017 geklappt?

Mein Motto war Celebrate. Ja doch, auch wenn das Jahr an vielen Stellen schwierig war, habe ich gefeiert. Mal leise, ganz im Stillen. Dann wieder laut tanzend, umgeben von Menschen und Freundinnen. Mal war es eine bunte Party, mal ein inniges Zelebrieren.

Wenn du ein Motto für 2018 hast, was wird das sein?

Irgendwas mit Feuer. Mein Feuer. Und Mut.

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3 Gedanken zu „Faserverrückter Jahresrückblick 2017 und Stashsichten 2018

  1. Die Version von Ajai Alai ist wunderschön. So sanft und geheimnisvoll. Danke für’s Posten!

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