unterwegs

Der rote Faden der Ariadne

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Wenn man rund um die Hermannsdorfer Landwerkstätten spazieren geht, sieht man nicht nur niedliche Ferkelchen und fröhliche Ziegen, sondern auch jede Menge Kunst. Skulpturen, groß angelegte Pfade und kleine Schnitzerein. Von der Ferne habe ich immer den „Schweinehügel“ gesehen, noch nie war ich aber oben. Aus der Ferne sieht man eine Art Keltenkreuz. Mehr wusste ich aber nicht darüber. Am Wochenende machten wir einen kleinen Ausflug nach Hermannsdorf und gingen den Pfad zum Hügel. Dieser nennt sich „Der rote Faden der Ariadne“ und wird so beschrieben:

Dieser Berg ist dem keltischen Labyrinth nachempfunden.

In der griechischen Mythologie besiegt Thesus mit Ariadnes Hilfe Minotaurus, die Verkörperung des Bösen.

Im christlichen Mittelalter zeigt das Labyrinth dem Pilger den beschwerlichen Weg ins Himmelreich.

Der chinesische Philosoph Lao Tse sagt: „Wenn du schnell zum Ziel gelangen willst, mache einen großen Umweg.“

So wird das Labyrinth über Zeiten hinweg zum Gleichnis für den langen Weg zu sich selbst.

Denn das Leben macht bekanntlich große Umwege.

Man kann den Hügel direkt besteigen, oder aber spiralförmig ringsherum raufgehen. Beide Fälle lohnen sich, nicht nur wegen der Aussicht auf die Umgebung. Wir hatten sogar Glück und gute Bergsicht bei tollem Wetter.

Hermannsdorf mit seinen Landwerkstätten ist ein schönes Ausflugsziel östlich von München bei Glonn. Es gibt einen Biergarten mit kleinem Spielplatz, einen Hofladen, eine Wirtschaft, Führungen durch das Gelände und Veranstaltungen. Es gibt eine eigene kleine Brauerei und Kaffeerösterei. Die Gegend läd für Entdeckungstouren und Spaziergänge ein (Geocaches, Gut Sonnenhausen)

Ein Kommentar

  • andrea

    das sieht ganz wunderbar aus dort! ist gebongt für meinen geburtstagskurzurlaub im oktober. danke für die inspiration und einen schönen feiertag morgen.

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