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rp 13 :: Mein Fazit

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Zum Schluss meiner Re:publica Berichte wollte ich noch ein kleines Fazit schreiben. Was mir die Reise gebracht hat. Was mir gefehlt hat und welche Ideen ich für das nächste Jahr mitgenommen habe.
Ich hatte mir bewusst nur wenige Vorträge ausgesucht, da ich mit dem Baby unterwegs war und mir den Tag nicht zuknallen wollten. Mit Baby dabei ist es mir wichtig, uns nicht zu stressen und im Fluss zu bleiben, Pausen einzuplanen und flexibel zu bleiben. Somit war die Menge der Vorträge, die Zeit auf der Re:publica und die Zeit in Berlin zusammen mit Freunden genau richtig. Und trotzdem war es viel. Und überwältigend. Die Themen, die ich mir ausgesucht habe, waren spannend, von einigen hatte ich mir mehr erhofft. Insgesamt hat mir ein bisschen „mein“ Internet gefehlt. Also der Teil, der mein Bloggersdorf ausmacht. Die kreativen, inspirierenden, gestaltenden, kochenden, kinder-aufziehenden Menschen. Die machen doch einen großen Teil der Netzwelt aus. Und ich wage zu behaupten, daß Frauen sich untereinander anders Vernetzen als Männer. Anders in Kontakt sind.
Auf der Rückfahrt reflektierte ich mit dem Mann meine Gedanken und am Ende spannen wir uns zurecht, für das nächste Jahr eine kleine Meet-Up-Lounge anzubieten. Ein Ort, den man ansteuern kann, um sich zu verabreden, zu treffen, zu unterhalten. Mit Wolle und Stricknadeln zum Stricken und Häkeln lernen (und so vielleicht die Lounge zu verzieren?), zum verweilen und es bunt zu machen. Für mehr Muttis und Frauen und Familienkram.

Davon abgesehen fand ich das ganze Erscheinungsbild der rp13 sehr schön und rund. Besonders witzig sind uns die Piktogramme für die Toiletten aufgefallen. Am Daimler-Stand war ein Künstler mit Edding zugange und hat während der 3 Tage tolle Grafiken an die Wand gezaubert.

Der Mann und ich besuchten komplett verschiedene Sessions und erzählen uns noch immer gegenseitig die ein oder andere neu gewonnene Info oder Erkenntnis. Das mag ich sehr. Und wahrscheinlich hätte ich aus dem selben Workshops was ganz anderes rausgehört und mitgenommen als der Mann. Es lebe die Vielfalt.

Ein Kommentar

  • Maria

    Au ja, da würde ich glatt dabei sein, falls ihr Unterstützung braucht! Liebe Grüße vom Prenzlauer Berg und eine tolle Sonnenwoche, Maria

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