unterwegs

Unsere Auszeit in Bad Kreuznach – Puppenmuseum und Vollmondfeuer

Weiter gehts in meiner kleinen Urlaubs-Nachberichtsserie (hier findest du Teil 1 und Teil 2). Am Mittwoch nach unserem Frühstück war also der Mann mit Maren verabredet. Zuerst gab es eine Gongsession, wie er sie Donnerstags immer im Lanser Hof spielt, damit Maren live erleben konnte, was er eigentlich so tut und wie er andere Menschen bereichert. Danach trafen die beiden sich für ein Coaching. Ganz gemütlich durch den Park spazierend.

Im Museum für Puppentheaterkultur

Ich freute mich auf Zeit mit mir selbst, die ich richtig ausgiebig genossen habe. Ein Künstlertreff sozusagen. Voller Neugier, Spiel und aufmerksamen Umhergestreife. Zuerst schlenderte ich zum Museum für Puppentheaterkultur. Dort hatte ich das ganze Museum für mich und konnte es in aller Ruhe entdecken. Das hat mir richtig gut gefallen. Interessante Puppentheater, Geschichte und Geschichten, Puppenbildhauerkunst, ausdrucksstarke Gesichter und Kostüme und viele Möglichkeiten zu entdecken, mitzumachen und zu staunen. Ich habe Marionetten selbst geführt, Schubladen aufgezogen und hinter Kulissen geschaut und mir sind alte Bekannte meiner Kindheit wieder begegnet (Hurvinek und Speibl).

Danach schlenderte ich durch die Stadt, gönnte mir zum Mittagessen eine sehr leckere vegane Bowl im Dean and David und beobachtete die Eisvögel in der Nahe. So bezaubernd! Beim Juwelier liess ich mir eine neue Batterie in meine neue Uhr machen. Die hab ich von meiner Schwägerin bekommen. Ich hatte schon lange den Gedanken, mir eine Uhr zu kaufen. Nun hatte meine Schwägerin eine übrig, die ich haben durfte. Kein Modell, was ich mir selbst gekauft hätte, aber irgendwie mag ich sie in all ihrer Glitzigkeit trotzdem, weil sie zu mir und meiner Kleidung passt. Mein Armband ist übrigens von hier, weil ich schon manchmal darauf angesprochen wurde. Das habe ich mir mal nach einer Therapie-Stunde als Erinnerung für ein bestimmtes Thema in meinem Leben gekauft.

Auf meinem Bummel entdeckte ich auch einen Laden, der maritime Adenauer-Mode verkauft. Die Modepuppe vor der Tür hatte einen sehr schönen hellblauen Pullover an, den ich toll fand. Zurück von meinem Vormittag überredete ich den Mann später noch einmal zu einem Stadtbummel mit mir. Ich probierte den Pullover (eigentlich ein Männermodell), befand ihn für gut und kaufte ihn. Auch der Mann entdeckte ein schönes Streifenteil für sich. Wir beobachteten nochmal gemeinsam die Eisvögel und schlenderten zurück zum Häuschen für unseren Vollmond-Abend im Garten.

Vollmond mit Geschichten und Schmaus

Am Abend trafen wir uns zum Ausklang unserer gemeinsamen Zeit bei Maren im Garten. Wir hatten Pizza bestellt und wurden mit köstlichster Mousse au Chocolat und einem feinen Salat verwöhnt. Wir hatten einen grandiosen Blick über die Stadt, Fledermäuse flatterten über unsere Köpfe und die Stimmung war sehr gemütlich und schön. Bis es dunkel wurde sassen wir, genossen Essen und Gemeinschaft und erzählten uns Geschichten aus unserem Leben. Dann machten wir das Feuer an und liessen bis spät Abends den Tag ausklingen. Ganz beseelt fielen wir in unsere Betten.

Ausklang an den Salinen

Den letzten Tag, unseren Abreisetag, wollten wir noch zusammen geniessen. Der Mann und ich flanierten noch einmal gemeinsam durch die Stadt. Ich holte mir beim Kurzentrum einen Pilgerstempel und genoss noch einmal den Blick auf die süßen Häuschen am Ellerbach, die auch klein Venedig genannt werden. Eine ganze Weile sassen wir an der Saline im Kurpark und liessen die letzten Tage noch einmal Revue passieren. Zum Mittag besuchten wie wieder den Italiener, der uns neulich schon so gut gefallen hat. Diesmal aßen wir von der Mittagskarte, die Speisen waren eben so gut. Leider war es dann schon bald Zeit, aufzubrechen. Wir verabschiedeten uns von einander und von Maren. Der Mann fuhr direkt nach Hause, ich mit der Bahn zu meinen Eltern, wo ich die Kinder noch einsammeln wollte.

Hach, war das eine schöne Zeit! Das würden wir gern viel öfter miteinander geniessen. Es ist jedoch immer ein großer Organisationsaufwand. An dieser Stelle ein dickes Danke an alle, die das möglich gemacht haben <3


Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

 

Ein Kommentar

  • Micha

    Hach, da bekommt man ja gleich Lust, sich ebenfalls so eine schöne Auszeit zu gönnen. Ganz zauberhaft und so schöne Bilder.

    Herzliche Grüße,
    Micha

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.