_Wochenende

Drittes Februarwochenende

Am Freitag zeichnete sich bereits ab, dass es ein ruhiges Wochenende werden würde. Viel Zeit für mich, aber auch Logistik und Arbeit. Ich war etwas neugierig, wie sich mein Wunsch nach Erholung und die Aufgaben vereinbahren liessen. Normalerweise arbeite ich am Wochenende nicht, diesmal drängen mich aber durch meine fast 14 Tage Kranksein diverse Aufträge. Kommendes Wochenende beginnen die Faschingsferien – auch nicht gerade bekannt für eine produktive Zeit, vorallem weil ich mit den Kindern unterwegs bei meinen Eltern sein werde.

      

Samstag

Der Wolf weilt also bei seinem Freund. Mit dem Sterngucker habe ich einen gemütlichen Morgen. Er ist kein Langschläfer und drängt schon gegen 7 Uhr zum Aufstehen. Wir frühstücken gemeinsam, kümmern uns danach noch um Einkäufe und Haushalt. Am späten vormittag statten wir der Geburtstagsnachbarin einen kurzen Besuch ab. Danach bringe ich den Sterngucker zu seinem Freund. Faschingsparty ist angesagt. Während sich die Jungs also mit ihren Freunden vergnügen nutze ich den Nachmittag für einen langen Spaziergang, etwas Arbeit und Kleinkram.

Die Zeit vergeht schneller als mir lieb ist, ich geniesse aber die Ruhe und Selbstbestimmtheit. Gegen Abend sammle ich den Sterngucker wieder ein. Er erzählt total begeistert von der Faschingsparty, den Spielen und dem Süßkram. Wir essen gemeinsam zu Abend und machen uns dann auf den Weg, den Wolf abzuholen. Das sind immerhin etwas mehr als 30 min Autofahrt. Der Wolf ist nicht allzu begeistert, dass er schon nach Hause muss und motzt vor sich hin. Daheim mache ich ihm noch ein Abendessen und bringe derweil den Sterngucker ins Bett.

Sonntag

Am Sonntag schläft der Wolf sich richtig aus. Ich frühstücke mit dem Sterngucker und verbringe den Vormittag mit Briefen. Ich hatte eine lange Post-Liste, die ich schon lange erledigen wollte. Die ersten Krokusse im Garten haben mich zu Frühlingsgrüßen inspiriert. Nachdem der Wolf aufgestanden ist, zocken sich die Jungs durch den Vormittag. Ich schreibe bis es Zeit ist Mittagessen zu machen 13 Briefe und Karten. Ein ganz schöner Stapel.

Zum Mittagessen gibt es Spaghetti mit Tomatensosse und für mich mit Zuchini und Feta. Der Wolf möchte unbedingt ins Kino zu Sonic the Hedgehog. Ich kann mich dafür aber gar nicht erwärmen. Die Jungs beschliessen, gemeinsam in den Film zu gehen. Also buchen wir die Karten für das Kino in Rosenheim. Nach einer Stunde Frischluft fahren wir ins Kino. Die Jungs decken sich mit Popcorn und Zeug ein, ich ziehe mich ins Café zurück, wo ich einfach warte bis die Jungs fertig sind. So kann ich in Ruhe schreiben, stricken und lesen. Nach einer halben Stunde kommt der Sterngucker wieder aus dem Film. Es ist ihm zu laut. Sitzt er also bei mir und wartet bis der Wolf fertig geguckt hat. Über das Kino-Abenteuer könnte ich einen eigenen Blogpost verfassen.

Zurück zu Hause duftet es nach Kuchen. Die Tochter war da und hat veganen Käsekuchen gebacken. Sie liegt auf der Couch und lernt für ihre Fahrschulprüfung. Ich backe Foccacia, für die ich den Teig schon vorbereitet hatte. Wir haben nämlich mal wieder kein Brot zu Hause. Ich hatte fest damit gerechnet, aus dem Sauerteig der Challenge ein Brot zu backen. Der Sauerteig ist aber nichts geworden und so sassen wir ohne Brot da. Naja, oder mit Foccacia zum Abendessen. Wir essen gemeinsam, dann stecke ich die Jungs nacheinander in die Badewanne. Derweil sitzen die Tochter und ihre Freundin am Küchentisch und geniessen die Zeit miteinander. Seit alle ihre eigenen Wege gehen, sind die Treffen nicht mehr so oft. Es ist schön zu sehen, wie sie gemeinsam größer werden. Ich freue mich über ihr Lachen und die gechillte Stimmung. Wir probieren noch den Kuchen und besprechen die nächsten Tage. Kurz vor zehn verlassen die Damen das Haus, und ich gehe auch ins Bett.


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