_Wochenende

Herbstliche Ruhe

Das Wochenende (link zu Susanne, die Wochenendeinblick sammelt) war geprägt von herbstlicher Ruhe. Ich habe meine Schritte bewusst langsamer gewählt. Der Mann ist mit den Jungs zu seinen Eltern gefahren. Wir haben Ferien und der Jüngste verbringt eine Woche bei den Großeltern. Ich bin daheim geblieben und habe mich in erster Linie meinem Bibelschreibprojekt gewidmet. Daran kann ich immer nur ein Stück schreiben, dann schmerzen mir Hände und Rücken. Aber es wächst und fügt sich zu einem Ganzen. Beim Schreiben bin ich ganz im Moment. Da merke ich, wie ich mich reguliere und bei mir ankomme. Das war sehr ausgleichend und wohltuend.

Bevor ich mich zum Schreiben für das Projekt hinsetze, räuchere ich immer ein bisschen (oder viel. Nach Aussagen des Mannes habe ich eine heilige Messe mit Weihrauch abgehalten, so stinkt es im Büro…hihi). Ich habe das Gefühl, dass mir das hilft, mich zu sammeln und zu fokussieren. Ich weiss dann: jetzt bin ich hier. Jetzt ist nur das Schreiben dran.

Draussen hat es den ganzen Tag geregnet. Ich habe es mir dennoch nicht nehmen lassen, einen Spaziergang zu machen, in Bewegung zu kommen und frische Herbstluft zu atmen.

Den Rest des Tages habe ich mich um Kleinkram gekümmert, neue Vorhänge drangemacht, damit die alten gewaschen werden können, Vorträge von Marianne Williamson gehört und gestrickt. Am Abend kam der Mann zurück. Ich gehe dieser Tage früh ins Bett. Sobald ich müde werde und anfange zu frieren, ziehe ich mich ins Schlafzimmer zurück.

Am Sonntag waren wir nur zu dritt zum Frühstück. Die alten neuen Vorhänge zaubern ein herrlich goldenes Ambiente in unseren Wohnraum. Nach dem Frühstück habe ich mich mit einer Freundin zum Sport getroffen. Wir entschieden uns vorm Fitness-Studio dann aber doch für einen langen Spaziergang. Danach wärmten wir uns in der Sauna auf.

Am Nachmittag habe ich nur drei kleine Sachen, die ich unbedingt erledigen wollte, fertiggestellt. Zwei Texte, einen Header und eine Meditation/geführte Entspannung für den Kraftinseln-Kurs {Werbung}. Das war auch genug Bildschirmarbeit. Ich wollte lieber noch bisschen lesen, momentan im Buch von Guru Jagat.* Wir spielten ein paar Spiele mit dem Wolf und führten Gespräche. Ausserdem packte ich meine Sachen für meine Reise. Ich fahre diese Woche zu einer Weiterbildung, worauf ich mich schon sehr freue.

Zum Abendessen gab es Mangold-Flammkuchen, damit der Mangold aus der Biokiste nicht welk wird während ich abwesend bin. So ist das nämlich hier mit dem speziellen Gemüse, wenn ich nich da bin.

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