Unser Wochenende – spätsommerlich

Unser Wochenende – spätsommerlich

Das Wochenende war recht beschaulich. Trotz meiner Befindlichkeiten war es ein schönes, meist harmonisches Strohwitwenwochenende mit goldener Septembersonne, viel Draussenzeit und schönen Momenten mit den Kindern.

Es startet mit dem verspäteten Monatsdate mit dem Mann. Wir hatten es nach hinten verschoben (normalerweise daten wir sehr am Monatsanfang), weil noch Ferien waren, und wir die Jungs nicht so gern allein lassen über längere Zeiträume. Das Monatsdate ist schön. Wir besprechen Termine, Themen und geniessen das Frühstück. Im Anschluss gehen wir noch ein bisschen spazieren und sammeln Haselnüsse.

Am Abend holen wir einen Leihwagen vom Autoteilerverein, weil der Mann übers Wochenende auswärts arbeitet. Während ich einen Zoomcall mit einem Fotografen führe und ihn für ein Fotoshooting einer Kundin briefe, packt der Mann seine Sachen. Danach fährt er zum Elternabend des Wolfes. Ich bringe die Kinder ins Bett.

Samstag – Sushi satt

Am Samstag verabschiedet sich der Mann von uns und fährt nach dem Frühstück nach Altenburg, wo er für eine Eröffnung eines großen Yogastudios Gong spielt. Ich verbringe einen gemütlichen Tag mit den Jungs. Wir helfen einer Freundin beim Umzug und tragen ein paar Sachen. Danach gehen wir Eis essen. Wieder zu Hause verbringen die Kinder Zeit im Garten und in der Siedlung. Ich sortiere Bücher aus, die ich erstmal auf Instagram anbiete (ein paar wenige sind noch zu haben), die Reste dann zu Momox schicke.

Nachmittags machen wir Sushi. Das hatten die Jungs bei ihrer Schwester gesehen, die sich eine Brotdose für ihren Ausflug bestückt hat. Also gab es eine große Portion Sushi satt.

 Am Abend sind die Jungs auf dem Spielplatz. Ich habe Lust auf ein Vollmondfeuer und bestücke die Feuerschale. Ich mache es mir am Feuer gemütlich und lese bis die Jungs nach Hause kommen.

Als die Jungs kommen sind sie begeistert und gesellen sich zu mir. Ich lese dem Sterngucker ein Buch vor. Dann haben wir die Idee, draussen im garten im zelt zu übernachten und bauen es schnell auf. Als das Feuer runtergebrannt ist, liegen wir alle im Zelt. Draussen ist es dunkel und der Mond scheint. Eigentlich total romantisch. Die Jungs kommen aber nicht zur Ruhe und ärgern sich die ganze Zeit gegenseitig, sodass ich das Abenteuer abbreche und mit ihnen wieder nach drinnen ziehe. Dort verpacke ich sie in ihre Zimmer und es ist Ruhe und Schlafenzeit. Niemand beschwert sich. Sind vielleicht doch alle froh über das bequeme eigene Bett.

Sonntag

Wir schlafen richtig lange aus. Draussen scheint schon die Sonne und der Morgennebel hat sich fast verzogen. Einsam steht das Zelt im Garten. Ich sehe es vom Schlafzimmerfenster aus und finde doch ein bisschen schade, dass wir nicht draussen geschlafen haben. Ich mache mir ein gutes Frühstück. Ich habe in letzter Zeit etwas abgenommen und achte nun darauf, mich gut zu nähren. Draussen hängen Tautropfen in den Spinnennetzen und glitzern vor sich hin. Altweibersommer. Ich mag das so sehr!

Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Sterngucker zur Bibliothek. Das hatte ich ihm versporchen. Wir wollen nach neuen Spielen, Vorlesebüchern und Hörspielen schauen. ich hoffe auf ein inspirierendes Kochbuch, um den Speiseplan zu bestücken. Dafür hatte ich begonnen, eine lange Liste mit Ideen zu schreiben, denn gefühlt essen wir in letzter Zeit immer das gleiche. Leider werde ich nicht fündig, dafür wandern ein paar andere inspirierende Bücher auf unseren Ausleihstapel.

Wieder daheim fühle ich mich etwas erschlagen vom Wochenend-Chaos in unserem Haus. Zusammen mit den Kindern räume ich auf: Spülmaschine, Wäsche, rumliegender Krempel. Danach sieht es gleich besser aus.

Zum Mittag gibt es die erste Kürbislasagne des Herbstes. Danach verbringen die Kinder den Tag draussen. Sie bauen ein Baumhaus in der Weide und fahren mit den Fahrrädern durch die Siedlung. Ich lese, schaue meine Kursvideos und übe Schrift. Ich streife ein bisschen durch den Garten und mache meinen täglichen Spaziergang.

Am Abend mache ich mir einen Adi-Shakti-Salat zum Abendessen. Die Kinder essen Reste vom Mittag. Danach stecke ich den Sterngucker in die Badewanne. Während er baded, schreibe ich meine To-Do-Liste für die Woche. Das Wasser wird so schmutzig! Ich bringe den Sterngucker ins Bett- Währenddessen baded der Wolf und hört nebenher eins der mitgebrachten Hörbücher. Ich wsche ihm die Haare und stecke ihn ins Bett. Er kränkelt, geniesst die Zuwendung und schläft schnell ein.

Es ist schon später als ich dachte. Deshalb verschicke ich keinen newsletter mehr und blogge auch nicht. Sondern ich mache mich auch bettfertig und gehe ganz zufrieden schlafen.

Andere Wochenendeinblicke gibts bei Alu und Konsti.


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Ein Gedanke zu „Unser Wochenende – spätsommerlich

  1. Hallo Ramona,

    gerade stelle ich fest, dass es mit meinen letzten Kommentaren nicht geklappt hat. Nachträglich alles Gute zum Schulanfang, viel Erfolg und eine spannende Zeit. Und auch zu Ringana habe ich was hinter lassen…benutze die Produkte seit Jahresanfang und bin sehr zu frieden. An das Deo habe ich mich jedoch noch nicht getraut. Den Fußbalsam kann ich sehr empfehlen.
    Vielen Dank für den Einblick in Euer Wochenende und in den Garten :-) Ich habe gestern den Spätsommer genossen und Kränze aus Hortensien und Fette Henne gemacht. Die Feuerschale sieht so einladend aus, wir kommen leider nie dazu uns ein Feuer an zu machen und hätten so viel Bauholz über. Eine Feuerschale steht auf meiner Wunschliste ganz oben, zur Not dient ein alter Kanalkorb :-)
    Wünsch Dir eine gute Woche!

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