_Wochenende

Zweites Märzwochenende – Sonnenschein und Tatendrang

Oh, war das ein feines Wochenende. So geschäftig und doch entspannt. Ein bisschen kreativ, ein bisschen fleissig und sehr ausgeglichen. Was Sonne und schönes Wetter gleich ausmachen. Und die richtigen Spielgefährten und Ideen für die Kindern. Sie waren so viel mit ihren Freunden an der Luft: Basketball spielen, Scooter, Fahrrad und Hoverboard fahren. Ich hatte das bunte Familienleben mit einem Gewimmel an Kindern, die kamen und gingen. Der Mann ist auf Ausbildungswochenende, deshalb hab ich den Laden allein geschmissen. Und die Gemütlichkeit sehr geliebt.

Samstag

Hin und wieder (ok, ziemlich oft!) rappelt es mich und ich sehne mich nach neuer Struktur, Organisation und Überblick. So habe ich am Samstag viel Zeit damit verbracht, alle meine laufenden Aufträge, To-Do’s und Ideen zu sichten. Mein Mahabuch (Bullet Journal) ist in letzter Zeit nur noch ein wild zusammengeschriebener Notizhaufen ohne System gewesen. Zur Inspiration lese ich immer wieder in das Bullet Journal Buch von Rhyder Carroll rein. Weil mein Buch noch im März voll wird, habe ich mir ein (nein zwei!) neue Notizbücher von Leuchtturm bestellt. Ich habe lange überlegt, ob es im Sinne von meinem Jahresmotto „Use what you have“ nicht auch irgendwelche vorhandene Notizbücher tun, habe aber beschlossen, dass ich bei meinem Mahabuch keine Abstriche machen möchte. Ich habe ein bisschen rumüberlegt, wie ich Reflexion und Ziele wieder in mein Bulletjournal integrieren könnte: Was lief in einem Monat gut, was weniger. Was möchte ich verändern und woran arbeiten. Ich probiere jetzt mal einen Wochenrückblick, damit der Monatsrückblick detaillierter ausfällt. Na mal sehen. Sowas ändert sich bei mir ja gern immer wieder. Aber das ist ja das schöne an dem System des Bullet Journal.

Zwischen aller Planerei hab ich mich noch um die Wäsche gekümmert und unsere Pilea umgetopft, die schon Babys unten aus den Bewässerungslöchern rauswachsen liess. Jetzt stehen hier überall kleine Töpfe mit neuen Pilea-Pflanzen herum. Der Mann wird sich freuen. Er mag die Rundblattpflanzen, wie er sie nennt, nicht. ich glaube, mein Freundeskreis ist auch schon versorgt. Die Pilea habe ich mal als minikleine Pflanze von einer Freundin im Weihnachts(?)paket geschickt bekommen.

Unsere Gemüsekiste wurde am späten Freitag abend geliefert. Am Samstag war ich nochmal kurz einkaufen, um ein paar Zutaten zu kaufen. Ich habe ausserdem einen Aushang für meinen Kalligrafie-Kurs gemacht, der ja am Montag schon startet. Igrum Supermarkt gibt es ein öffentliches Bücherregal. Dort standen diesmal viele neue Kinderbücher, wovon ich einige mit nach Hause genommen habe. Immerhin ist wenigstens ein Kind hier im Haus an Büchern interessiert. Die Großen lesen ja beide nicht. Der Sterngucker lässt sich noch gern vorlesen. Ich bin gespannt, ob wenigstens er die Freude an Büchern von mir übernimmt.

Weil ich einmal draussen war, habe ich mich gleich unserem Papiermüll gewidmet. Der lagert in einem riesigen Karton vor unserer Tür. Bei unserem letzten Monatsdate haben wir besprochen, dass wir da eine andere Lösung wollen, weil es einfach nicht schön aussieht. Der Plan ist nun, den Müll in kleinere Kartons zu packen und regelmässiger wegzubringen. Wenn der Mann zum Sport fährt kann er einen kleinen Karton eben mal in den Container werfen, für den großen braucht er immer jemanden zum Helfen. Also habe ich unseren vorhandenen Papiermüll schonmal in handliche Kartons verpackt, die wir nun zum Container fahren können. Einen Teil davon wollte ich schon mit der Tochter wegbringen, aber alle Papiercontainer, die wir angefahren haben, waren voll.

Die Post brachte Bestellungen. Klamotten für den Sterngucker (eine Sweatjacke und einen Schlafanzug von Grundstoff.net. Dort bestelle ich gern neutrale Basics für mich und die Kinder), Gongs und anderen Kram für den Mann. Die Jungs räumten ihre Zimmer auf und um. Später schaute ich mit dem Sterngucker Peter Hase und wir lungerten alle ziemlich gemütlich im Wohnzimmer herum bis dann Abendessen und Bettgehzeit war.

Sonntag

Ich will schreiben, dass wir ausgeschlafen haben, derweil sind wir 7:30 aufgestanden. Zählt das schon als ausschlafen? Nicht wirklich. Der Sterngucker ist kein Ausschläfer. Kommt bestimmt noch. Also haben wir in Ruhe gefühstückt. Dann habe ich angefangen, die Mail für den Fastenzeitkurs fertig zu machen. Ich nehme mir immer vor, die Inhalte schon viel früher fertig zu haben und dann wird doch alles so auf den letzten Drücker fertig. Während die Jungs also draussen herumstromerten, habe ich ein Video mit der Kreativanleitung aufgenommen. Dann konnte ich ihn Ruhe die Email fertig machen und versenden. Der Sterngucker hat sich mit seinem Freund verabredet. Ich habe ihn hingefahren. Der Wolf war draussen bei seinem Freund.

Ich habe den Rest des Sonntags genutzt, um Briefe zu schreiben, zu stricken und mich mit gutem Essen zu verwöhnen (moah, ich bin in letzter Zeit so hungrig und dauernd am Essen. Frühjahrsfraß oder so). Dann war ich ein bisschen joggen bzw Spazieren mit kleinen Laufeinlagen, weil ich ja wieder anfangen möchte, meine Kondition aufzubauen. Das hat mich sehr stolz gemacht. Und weil das Wetter so toll war, habe ich noch eine Stunde im Garten gewerkelt: Himbeerpflanzen rausgerissen, Frauenmantel ausgegraben und ein paar andere Blumen umgesetzt. Ende März haben wir nochmal einen Garten- und Lagerarbeitstag im Kalender stehen. Aber ich kann ja schonmal ein bisschen vorarbeiten, wenn es Lust, Kraft und Wetter hergeben.

Naja, und dann gabs die typische Abendroutine: Abendessen, Badewanne, Bettzeit. Jetzt ist meine Abendroutine dran: Ich schreibe meine To-Do-Liste für morgen während ich meinen Schlummertrunk trinke. Dann gehe ich ins Bett, schreibe ein bisschen Tagebuch, lese ein Kapitel in ‚Hoffnung leuchtet‘ während ich auf meiner Stachelmatte liege mit der Wärmflasche des Sternguckers auf dem Bauch (die ich ihm unter der Bettdecke wegklaue, wenn ich ins Bett gehe).

Und morgen? Startet mein Kalligrafie-Onlinekurs, versende ich einen Inspirationsbrief und den aufgeschrieben-Jademond-Vollmondbrief. Ganz schön viel Schreibarbeit für morgen. Aber ich freue mich, weil ich das so von Herzen gerne mache!


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